ESG/Nachhaltigkeit: Wir brauchen die Innovationskraft der KMU!
- PH
- 18. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Eine der beunruhigensten Aussagen des Jahres 2025:
„Wir haben ESG/Nachhaltigkeitsziele definiert, die wir erreichen sollen. Das betrifft auch unseren Einkauf bzw. unsere Lieferanten. Die meisten KMU scheinen nicht in der Lage zu sein, ESG-Informationen zu liefern. Dann arbeiten wir in Zukunft eben nur noch mit größeren Lieferanten.“
Nachhaltigkeitsbeauftragte eines großen deutschen Unternehmens

ESG/Nachhaltigkeit stärkt den europäischen Wirtschaftsraum.
Die Zukunft des europäischen Wirtschaftsraumes hängt unter anderem davon ab, ob es uns gelingt, ESG/Nachhaltigkeit als Erfolgsstrategie zu verstehen: z.B. für Unabhängigkeit von importieren fossilen Energieträgern (abgesehen vom Klimaschutz eine Jahrhundertchance unter den aktuellen Umständen). Oder für effizienten Umgang mit Rohstoffen (intelligente Kreislaufwirtschaft). Oder für Forschung und die strategische Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeitenden in den neuen Technologien, damit IT und KI von uns gestaltet wird und nicht umgekehrt.
Für ESG/Nachhaltigkeit in Europa braucht es innovative und kooperative Lösungen für die Umweltthemen (E), bestmöglich qualifizierte und motivierte Mitarbeitende (S) und für jedes Unternehmen eine gute Strategie (G).
Was es aber vor allem braucht, ist:
Das Know-how und die Innovationskraft der KMU. Wie schnell und in welcher Qualität wir uns nachhaltig ausrichten, wird den Erfolg des europäischen Wirtschaftsraums in den nächsten Jahrzehnten bestimmen. Das wird uns nicht gelingen, solange KMU hören: „ESG betrifft euch nicht, ihr seid nicht berichtspflichtig“ und sich dann wieder ihrem Geschäftsalltag zuwenden.
Nur mit dem Know-how, der Innovationskraft und dem Weitblick der KMU ist ein Umstieg auf nachhaltiges Wirtschaften und damit ein langfristig erfolgreicher regionaler, nationaler und europäischer Wirtschaftsraum möglich:
Machen Sie Ihr Unternehmen ESG/Nachhaltigkeits-fit.Das wichtigste für jedes KMU ist Information: Zu wissen, um was es geht. Zu sehen, was zu tun ist und zu erkennen, dass es machbar ist.
Machen Sie diesen Schritt nicht für die Banken (die werden definitiv ESG-Daten abfragen müssen) oder Ihre Kunden (große Unternehmen bzw. nachhaltig agierende Unternehmen brauchen ebenfalls ESG-Informationen).
Machen Sie diesen Schritt für Ihr Unternehmen: Wenn Sie wissen, worum es bei ESG geht, können Sie wie gewohnt Ihren Mut, ihre Kooperationsfähigkeit und Ihre Lösungsorientierung einsetzen, um Ihr Unternehmen in Richtung nachhaltiges Wirtschaften zu lenken. Sie können Chancen nutzen und Risiken minimieren.
Die gute Nachricht: Vieles davon machen Sie schon (unter ESG/Nachhaltigkeit sind viele Bereiche zusammengefasst, in denen Sie bereits Maßnahmen setzen). Und: Liefern Sie Ihrem Geschäftsumfeld ESG-Informationen!!!
Lassen Sie sich nicht abhängen!



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